Lista liegt gleich hinter Borhaug. Lista besteht eigentlich nur aus dem Leuchtturm und den dazu gehörigen Häusern. Im 2. Weltkrieg wurde diese Ecke durch die Deutschen stark befestigt. Einige von diesen Überresten sind heute hier noch zu besichtigen. Hinter dem Leuchtturm, vom Parkplatz aus, geht ein Wanderpfad, der von den Ornithologen angelegt wurde. Man kann hier je nach Jahreszeit eine Vielzahl von Vögeln beobachten.
Der Leuchtturm Kartenbezeichnung: Fl W 4s 39m 17M (Weißer Blitz 4 Sekunden, 39 Meter über dem Meer, Reichweite 17 Seemeilen) Der Leuchtturm wurde am 10.10.1836 das erste mal gezündet. 1843 wurde vorgeschlagen, dass man zur leichteren Erkennung ihn durch drei feste Lichter ersetzt. Zwischen 1851 und 1852 wurden zwei neue, dem Ersten gleiche Türme erstellt. Bei der Umgestaltung 1873 wurde der nördlichste der neuen Türme als eigentliches Leuchtfeuer bestimmt. Die beiden anderen hatte man danach abgerissen. Das Abbruchmaterial benutzte man zum Neubau der Leuchtfeuer Svenner Fyr und Feister Fyr. Da soll mal einer Sagen, dass Recycling eine Erfindung unserer Zeit sei! 1977 bekam der38 m hohe Leuchtturm für die damalige Zeit das stärkste Nebelhorn. 1911 wurde die Dochtlampe durch eine Petroleum Lampe ausgetauscht. 1987 wurde das Leuchtfeuer automatisiert. Seit dem ist dort kein Mensch mehr, der rechtzeitig das Licht anmachen muss. Dafür kommen jährlich über 60.000 Besucher zum Besichtigen. In den kleineren Gebäuden ist jetzt das Meteorologische und Ornithologische Institut unter gebracht. Hier ist auch ein Informationscenter und die Galerie Lista Fyr. Ein Besuch lohnt sich alle mal.